Über mich und die Hunde

Ich war schon immer davon fasziniert, was Hunde für uns tagtäglich leisten, auf ihre ganz eigene Art. Egal ob sie als bester Freund des Menschen das Leben bereichern oder in den unterschiedlichsten Bereichen mit dem Menschen zusammenarbeiten, z.B.als Assistenzhund für Menschen mit Behinderungen oder als Rettungshund.

 

Als vor 15 Jahren unser Familienhund Benny unser Leben ganz schön auf den Kopf stellte, fing ich an, mich mit dem Thema “Hundetraining” zu beschäftigen. Ich gebe zu, ich verlangte oft sehr viel von ihm - perfekte Leinenführigkeit, kein Pöbeln bei Hundebegegnungen, Sitz, Platz, Aus… Doch irgendwann fragte ich mich, was ich denn eigentlich wirklich über ihn bzw. über Hunde, ihre Verhaltensweisen und Kommunikation wusste. Das war tatsächlich nicht viel. Also fing ich an, mehr darüber zu lernen und begann letztendlich 2017 nebenberuflich die Ausbildung zur Hundetrainerin.

Im Mai 2018 kam dann Eddy in mein Leben. Mein erster eigener Hund, der sich zu meinem größten Lehrer herausstellen sollte.

Ich stand also da, mit dem ganzen theoretischen Wissen über Hunde und diesem 1,5-jährigen, halbstarken Rüden.

Ich war höchst motiviert mit ihm konsequent & regelmäßig zu trainieren und legte Grenzen und Regeln für unser Zusammenleben fest.

Bis zu einem bestimmten Punkt kamen wir so auch gut zurecht. Doch dann ging es irgendwie nicht mehr weiter und wir machten sogar eher Rückschritte. Besonders das Thema Hundebegegnung brachte mich zur Verzweiflung.

 

Ich durfte lernen, zunächst auf mich und meine Stimmung zu achten, da sich diese immer wieder auf Eddy übertrug und so unser Training beeinflusste. Ich befasste mich schließlich mit dem Thema Achtsamkeit, etablierte dies in meinem Leben und in unserem Training. 

 

Außerdem nahm ich den Druck raus, sein zu müssen wie andere Mensch-Hund-Teams und fand so unseren ganz eigenen Weg, in unserem eigenen Tempo. 

Und schließlich kamen auch wieder die Erfolge zurück und wir wuchsen immer mehr als Team zusammen.

 

Immer wieder auf Neue erinnert mich Eddy daran, achtsam zu sein - mit mir selbst und natürlich mit ihm.

Jeden Tag dürfen wir voneinander lernen und uns gegenseitig zuhören.

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